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08/2017, Klein Christina: Der Integrative Ansatz der Humantherapie - Konzept und Praxis einer… Drucken

POLYLOGE
Materialien aus der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit
Eine Internetzeitschrift für „Integrative Therapie“


Ausgabe 08/2017

Der Integrative Ansatz der Humantherapie - Konzept und Praxis einer „Integrativen Tier- und Pferdegestützten Therapie“


Christina Klein 
Mit einem Geleitwort von
Hilarion G. Petzold


Zusammenfassung: Der Integrative Ansatz der Humantherapie – Konzept und Praxis einer Integrativen Tier- und Pferdegestützten Therapie
In dieser Masterthese wird ein Konzept für die Entwicklung einer „Integrativen Tier- und Pferdegestützten Therapie“ vorgelegt. Dieses legt einerseits die Metastruktur des  Verfahrens der „Integrativen Humantherapie“ und andererseits Metatheorien zum Verständnis einer Mensch-Tier-Umwelt-Beziehung zugrunde. Befunde aus Tierethik, Sozialökologie, Ethologie und Neurobiologie werden auf ihre Anwendbarkeit zu einer eher grundlagenorientierten „Tiergestützten Therapie“ herangezogen. Aus den Ergebnissen heraus werden bestehende Definitionen „Tiergestützter Therapie“ untersucht und führen zu einer Definition „Integrativer Tiergestützter Therapie“, und  artspezifisch für das Pferd zu einer „Integrativen Pferdegestützten Therapie“. Die Beziehung zwischen Therapeut und Klient in der Psychotherapie wird in der „Tiergestützten Therapie“ um das spezifische „Tier als Medium“ erweitert. Werden die verschiedenen Beziehungsfacetten zwischen Therapeut, Klient und Tier betrachtet, bleibt in dieser Sichtweise die Verantwortung an der Gestaltung der therapeutischen Beziehung Aufgabe von Therapeut und Klient. Das spezifische Tier als Medium hat im Rahmen des Behandlungsprozesses ein hohes kommunikatives Potential mit einem meist großen Aufforderungscharakter. Es spricht die unterschiedlichen menschlichen Sinne an und ermöglicht im Rahmen seiner unmittelbaren, nonverbalen „Antwort“ Rückkoppelungen in die Behandlung. Die Literaturrecherche führt insgesamt zu dem Ergebnis, dass für die Tiergestützte Therapie bislang eine „practice based evidence“ vorliegt.

Schlüsselwörter: Integrative Humantherapie – Tiergestützte Therapie - Pferdegestützte Therapie – Mensch-Tier-Beziehung – Ethologie


Summary: The integrative process in the Human Therapy – Concept and Practice of an Integrative Animal Assisted Therapy and an Integrative Equine-facilitated Therapy
This Master thesis presents a concept for the development of an “Integrative Animal Assisted Therapy” and an “Integrative Equine-facilitated Therapy”. It is based on the meta-structure of integrative human therapy and on meta-theories of human-animal-environment-relations. Outcomes on animal ethics, social ecology, ethology and neurobiology are applied to a fundamental “animal assisted therapy”. Existing definitions are reconsidered to the results of the concept and lead to an extended definition of “Integrative Animal Assisted Therapy” and “Integrative Equine-facilitated Therapy”. The patient-therapist relationship in psychotherapy is expanded in the “animal assisted therapy” by the animal as “medium”. In reflection of the different facets of relationship, namely patient, therapist and animal, in this perspective the main responsibility remains in the therapeutic relationship of therapist and patient. The specific animal as a “medium” has in the therapeutic process a significant communicative potential with a high “affordance”. The different senses are activated and by the immediate nonverbal “answers” feedbacks are stimulated. The literature review summarizes “Animal Assisted Therapies” as “practice based evidence“.

Keywords: Integrative Human Therapy – Animal Assisted Therapy – Equine-facilitated Therapy – Human-Animal-Relationship – Ethology



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2001 gegründet und herausgegeben von:
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Univ.-Prof. Dr. phil. Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Pof. Dr. phil. Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Prof. Dr. med. Anton Leitner, Department für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Dr. phil. Sylvie Petitjean, Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel, Stiftung Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit, Rorschach
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit,Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
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