FPI-Publikationen
Navigation
Service
EAG/FPI
Die Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit - Fritz Perls Institut bietet berufsbezogene wissenschaftliche Weiterbildungen bzw. Ausbildungen im psychosozialen Bereich an. Mehr Informationen hier...
Download
pdf Kleines Lexikon der Integrativen Therapie 689.46 Kb


09/2015, Ewald A.: „Bruce Lee ey...bester Mann!“ - oder: Martial Arts in der Jugendhilfe? An … Drucken

POLYLOGE
Materialien aus der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit
Eine Internetzeitschrift für „Integrative Therapie“



Ausgabe 09/2015

„Bruce Lee ey... bester Mann!“ - oder: Martial Arts  in der Jugendhilfe? An martial arts studies orientierte Vorüberlegungen zu Herausforderungen kampfkunstpädagogischer Maßnahmen


Alexander Ewald



Zusammenfassung: „Bruce Lee ey...bester Mann!“ - oder: Martial Arts in der Jugendhilfe? An martial arts studies orientierte Vorüberlegungen zu Herausforderungen kampfkunstpädagogischer Maßnahmen
„Wir haben in dieser Arbeit nicht vertiefend [...] über Kindergruppen, 'Pubers', Adoleszente, über Rangen und Rabauken, gewaltgefährdete und -bereite Jugendliche geschrieben, sonst würden pädagogische Lernkonzepte darzustellen, ggf. heilpädagogische, sozialpädagogische Überlegungen anzustellen sein; ja sie wären unverzichtbar. Wir wollten aber hier keine spezifischen Ausführungen zu einer modernen Budopädagogik machen“ (Petzold/Bloem/Moget, 2004: 78).
Dieses, in vielschichtige Ausführungen eingebettete, Zitat, über das ich vor Jahren (2009) stolperte, markiert prägnant den Startpunkt der vorliegenden Ausarbeitung. Es wird aber nicht der Anspruch einer theoretischen Fundierung einer modernen Budopädagogik aufgestellt, aber es finden sich, wenngleich auch weniger anspruchsvoll, verschiedene Umkreisungen und Einblicke in die obige Richtung. Dabei werden Kampfkünste bzw. Martial Arts umfassend beleuchtet, wobei sich an Vorgehensweisen der vielleicht noch in Geburtswehen liegenden martial arts studies (vgl. Bowman (2015)) orientiert wird, wenn es um Arbeitsdefinitionsversuche und naturkulturhistorische Narrationen geht, wo „Spiegel oder Splitter der Irritation“ auftauchen, die – bildlich gesprochen - nebeneinander stehen oder im zaghaften Tanz zu- mit- und ineinander in der Auflösung begriffen sind.
Ebenso werden bestehende kampfkunstpädagogische Ansätze oder Reflexionen dazu (Funke-Wieneke (2013); Wolters (2014); Zajonc (2013)), oder vergleichende Kampfkunstwissenschaft (Wetzler (2014)) herangezogen, kritisch rezipiert und kontextualisiert. Die Arbeitsergebnisse dieses Prozesses werden dann mit den vom Verfasser betriebenen Kampfkünsten bzw. SV-Systemen, die unter den Namen Jeet Kune Do, Jun Fan Kung Fu, Inosanto Kali und Krav Maga firmieren, ins Gespräch gebracht. Dabei werden Herausforderungen als Grenzen und für Möglichkeiten eines kampfkunstpädagogischen Konzepts und Projektes in der freien Jugendhilfe nach SGB VIII kontextualisiert erarbeitet oder angedeutet (vgl. auch Barnickel (2009), Staeglich (2010)). Das Projekt wird durchgeführt und reflektiert – aus Ausbildungsschutz heraus werden lediglich Leitfragen zur Reflexion vorgelegt.

Schlüsselwörter:  martial arts studies, Jeet Kune Do, Budopädagogik, Jugendhilfe, Erzieherberuf


Summary: „Bruce Lee ey... best  man!“ - or:  Martial Arts in Youth  Welfare Service? Preliminary Thoughts - Based in Martial Arts Studies – on Challenges for Budo Educational Intervention
“We have not written in-depth about childhoodgroups, 'pubers', adolescents as wrestlers or strugglers or as in danger of or prone to violence or action violently in these article,otherwise you would have to argue necessarily for pedagogical concepts of learning, and, where applicable, considerations of curative  or social pedagogy. But we do not want to carry out a modern kind of budo pedagogy“ (Petzold/Bloem/Moget, 2004: 78 – translation by A.E.].
This quotation, which I stumbled upon in 2009 and which is embedded into a complex argumentation, marks the starting point of this paper. However, there is no claim to a theoretical foundation of a modern budo pedagogy. Nevertheless, different approaches and insights into this direction will be provided. That way, martial arts will be covered in detail based on the approaches of martial arts studies (cf. Bowman 2015). These are relatively new not just concerning working definitions and natural-cultural-historical narrations but also in the context of “mirrors or fragments of irritation” that appear and figuratively stand next to each other or are facing dissolution in a timid dance to, with, and into each other.
Furthermore, existing pedagogical concepts and reflections regarding martial arts (cf. Funke-Wieneke 2013; Wolters 2014; Zajonc 2013), or comparative martial arts science (cf. Wetzler 2014) will be drawn upon, critically discussed and contextualized. The results of these processes will then be discussed in the context of the martial arts and self-defense systems put into practice by the author. These systems are called Jeet Kune Do, Jun Fan Kung Fu, Inosanto Kali, and Krav Maga. Simultaneously, challenges as limitations and possibilities of a pedagogical martial arts concept and project for the youth welfare service following SGB VIII will be contextualized, identified or hinted at (cf. also Barnickel 2009; Staeglich 2010). The project will be executed and reflected – because of “Ausbildungsschutz” only guiding questions for a reflection will be provided.

Keywords: martial arts studies, Jeet Kune Do, pedagogy of budo, youth welfare service, educator



Zum Download…

 

 
Copyrighthinweis: Polyloge auf www.FPI-Publikation.de

2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:

Dr. med. Dietrich Eck, Dipl.-Psych., Hamburg, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

© FPI-Publikationen, Verlag Petzold + Sieper Hückeswagen.

www.fpi-publikation.de/polyloge

Redaktion:
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper
Fritz Perls Institut
Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen
e-mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Manuskripte müssen nach den Publikationsrichtlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychologie erstellt werden und als Word-Dokument bei der Redaktion für ein Review-Verfahren eingereicht werden.

Copyrighthinweis:
Mit der Veröffentlichung in der Online-Zeitschrift gehen sämtliche Verlagsrechte, insbesondere das der Übersetzung, an die FPI-Publikationen, Düsseldorf. Auch der Auszugsweise Nachdruck bedarf der schriftlichen Genehmigung.

Benutzerhinweis:
Die Internetzeitschrift POLYLOGE veröffentlicht Artikel und Beiträge in Form von nummerierten Einzeltexten (Laufnummer) pro Jahrgang. Bei AutorInnen, die mehrere Texte pro Jahrgang in POLyLOGE publizieren, erscheint hinter dem Namen die Jahreszahl mit einer Sigle, z.B. Orth, I. (2001b). Die Zeitschrift wird in folgender Form zitiert: Autorenname, Anfangsbuchstaben des Vornamens. (Jahreszahl, ggf. mit Sigle): Titel. Ort: Verlag. Bei Internetadresse - Zeitschriftenname – Laufnummer/Jahrgang.
Beispiel: Petzold, H.G. (2002b): Zentrale Modelle und KERNKONZEPTE der „INTEGRATIVEN THERAPIE“. Düsseldorf/Hückeswagen. Bei www. FPI-Publikation.de/materialien.htm - POLYLOGE: Materialien aus der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit  -  03/2002.

 

space space
  Mittwoch, 22. November 2017
Sie sind hier: Home arrow Polyloge arrow 09/2015, Ewald A.: „Bruce Lee ey...bester Mann!“ - oder: Martial Arts in der Jugendhilfe? An …
 
backzurück Copyright EAG-FPI nach oben