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20/2006, Pupato Katharina: Wille und Wollen im Rahmen der Psychotherapie mit Kindern und Jugendliche Drucken

 

Ausgabe 20/2006
Wille und Wollen im Rahmen der Psychotherapie mit Kindern und
Jugendlichen – Aus Sicht der Integrativen Therapie

Dr. phil. Katharina Pupato*

Zusammenfassung:
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Willensthematik im Rahmen der Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen aus Sicht der Integrativen Therapie. In einem ersten Schritt geht es um die Begriffsbestimmung von Wille und Wollen sowie eine Annäherung an die Thematik aus evolutionsbiologischer, systemischer, neurowissenschaftlicher und integrativer Sicht. Als nächstes werden entwicklungspsychologische Aspekte aufgeführt und sogenannte Willenshandlungen anhand verschiedener Komponenten beschrieben. In einem weiteren Schritt werden Wille und Wollen in den Rahmen der Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen gestellt. Es geht vorerst um die Frage nach dem Stellenwert der Willensthematik in der Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen, auch vor dem Hintergrund ihres familiären Kontextes. Anschliessend soll unter Aufgreifen entwicklungspyschologischer Aspekte die gestörte oder blockierte Willensentwicklung beschrieben werden. Des weiteren wird aufgezeigt, woran sich die Entwicklung von Willen und Wollen erkennen lässt. Abschliessend wird der Frage nachgegangen, welche therapeutischen Schritte bzw. Aspekte für die Heilung und Förderung gestörter Willensentwicklung bedeutsam sein könnten und welche Risiken und Nebenwirkungen dabei berücksichtigt werden müssen.

Schlüsselwörter: Wille, Kinderpsychotherapie, Integrative Therapie, Entwicklungspsychologie


Summary:
The present paper investigates will and volition in psychotherapy with children and adolescents from the part of view of the integrative therapy. The first part contains definitions of will and volition from different scientific and therapeutical backgrounds. The second part considers will-actions and a selection of developmental psychological aspects. The third part explores will and volition in the context of psychotherapy with children and adolescents. In the beginning, the position of will and volition in psychotherapy with children and adolescents – also on the background of their familiar context – is investigated. After that, the disordered or blocked development of will and volition is described by developmental psychological aspects. Furthermore, it is shown how the development of will and volition can be recognised. Finally, it is asked which therapeutic steps or aspects can contribute to the healing of a disordered development of will and which risks and side-effects must be considered.

Keywords: Volition, Children Psychotherapy, Integrative Therapie, Developmental Psychology

 

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Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
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