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26/2008, Petzold H.G: Der Wille für ein gelingendes Hochbetagtsein Drucken
Ausgabe 26/2008

Der Wille für ein gelingendes Hochbetagtsein
Ein Beitrag zum intergenerationalen Polylog und zu integrativen,
bio-psycho-sozialen Maßnahmen für die Gewährleistung der Alterswürde

Hilarion G. Petzold, Düsseldorf*
(2008i)

 

Zusammenfassung: Der Wille für ein gelingendes Hochbetagtsein
Ein Beitrag zum intergenerationalen Polylog und zu integrativen, bio-psycho-sozialen Maßnahmen für die Gewährleistung der AlterswürdeDer Text, als Festvortrag gehalten zum neunzigjährigen Geburtstag von Prof. Dr. Erika Horn, Graz, thematisiert als inter- und transdisziplinärer Beitrag zum intergenerationalen Polylog aus der Sicht Integrativer Therapie die Bedingungen zunehmender Hochaltrigkeit im soziodemographischen Kontext „gerontotroper Gesellschaften“ unter einer biopsychosozialen Perspektive und im Paradigma einer „Entwicklungspsychologie des Lebensspanne“. Besondere Aufmerksamkeit wird den lebenslangen Willensprozessen geschenkt und dem Bemühen um eine gelingende, „kompetente Hochaltrigkeit“, die von „aktiver Partizipation“, einer „Praxis von Tugenden“, der „Suche nach Sinn“, einem „Willen zur Weisheit“ und einer „erfüllenden Lebenskunst“ bestimmt ist. Das erfordert positive Bilder von Alter und Hochbetagtheit als kollektiven und subjektiven „mentalen Repräsentationen“, damit Selbstsorge, komplexe Gesundheit, integrierte Leiblichkeit möglich werden, statt einem „Verfall auf Raten“ durch „strukturelle Gewalt“ in deprivierender Institutionen und Lebenskontexten. Die Bereitschaft und der Wille, sich für angemessene Lebenswelten Hochbetagter zu engagieren, aus „antizipatorischer Kompetenz“ sich auf eigene, potentielle Hochbetagtheit vorzubereiten und Zukunftsverantwortung „proaktiv“ zu übernehmen wird dafür unerlässlich, denn die Gewährleistung von Würde und Menschlichkeit für das hohe Alter ist unser aller Sache,

Schlüsselwörter: demographische Hochaltrigkeit, Life Span Development, Willenspsychologie, Weisheitstheorie, Integrative Therapie.
 
Summary: The Will for a Successful High Age. A Contribution to an Intergenerational Polylogue and to Integrative, Bio-psycho-social Interventions for Ensuring the Dignity of Age
This text is an inter- and transdisciplinary contribution to an intergenerational polylogue from the viewpoint of “Integrative Therapy”. It discusses the conditions of increasing high age in “gerontotropic societies” in a bio-psycho-social perspective an the paradigm of “lifespan developmental psychology”. Focus are the life long volitional processes and the endeavour to achieve an successful and competent high senescence, which is characterized by “active participation”, a “practice of virtues”, a “search for meaning”, a “will for wisdom” und a “fulfilling art of life”. This requires positives views on age and high senescence as individual and collective “mental representations”, in order to reach self care, complex health, an integrated corporality and to prevent “deterioration by instalments” due to “structural power” and depriving institutions and life situations. The will and the readiness, to be engaged for adequate life contexts for the very aged, and to prepare one’s own high age by “anticipatoric competence”, taking “proactively” responsibility to ensure dignity and humanness for senescence which is a task for everybody.

Keywords: Demographic High Senescence, Life Span Development, psychology of volition, wisdom theory, Integrative Therapy 

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2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:

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Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

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Redaktion:
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