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28/2009, Jurtan Fiona: Expressives Schreiben in der Psychotherapie von Jugendlichen Drucken

 

Ausgabe 28/2009
Expressives Schreiben in der Psychotherapie von Jugendlichen
Erfahrungen mit selbstgeschriebenen Lebensläufen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Fiona Jurtan, Dallgow


Zusammenfassung: Expressives Schreiben in der Psychotherapie von Jugendlichen Erfahrungen mit selbstgeschriebenen Lebensläufen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie
Erfahrungen mit dem Medium „expressives Schreiben“ in der Psychotherapie mit  Jugendlichen werden exemplarisch anhand von zwei selbstverfassten Lebensläufe von 16-jährigen Patienten der stationären Kinder- und Jugendpsychiatrie dargestellt und diskutiert. Vor dem Hintergrund des Theoriegebäudes der Integrativen Therapie nach Petzold werden Fragen zur Identität aufgeworfen, um dann die Wirksamkeit der dargestellten Biographiearbeit als kreatives Mittel im Identitätsprozess zu erörtern. Die dargestellte Technik kann im gesamttherapeutischen Prozess die Bildung einer tragenden und hinreichend flexiblen Identität unterstützen. Wichtig scheint dabei die Förderung des emotionalen Verstehens für Klient und Therapeut zu sein, ebenso der Prozess des Sinnfindens, der dem Klienten eine exzentrische Position aufschließt, von der aus Veränderung möglich wird.

Schlüsselwörter: Expressives Schreiben, Lebenslauf, Psychotherapie für Jugendliche, emotionales Verstehen, kognitives Sinnverstehen


Summary:
Therapeutical experiences with the medium “expressive writing” are presented and discussed against the backdrop of two case studies of 16-year-old inpatients on a psychiatric ward requested to write on the subject of their own life. Relative aspects of the theory of “Integrative Therapy” according to Petzold and their implication for a concept of identity are taken into consideration in order to gauge the effectiveness of biographical work as a creative medium in the therapeutic process.  The author comes to the conclusion that the technique described can help foster a sense of identity that is both relatively stable and sufficiently flexible. Two of the most important factors in this process seem to be a) the creation of a climate of emotional understanding for therapist and client and b) the process of cognitive understanding which facilitates a more ex-centric position for the client from which behavioural changes are possible.

Keywords: Expressive writing, biographical work, adolescent psychotherapy, emotional understanding, cognitive understanding

 

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2001 gegründet und herausgegeben von:
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Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
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Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
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