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31/2018, Masten R.: Vergleich der Identitäten von Alkohol- und Heroinsüchtigen auf der Grundlage… Drucken

POLYLOGE
Materialien aus der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Naturtherapien und Kreativitätsförderung - Eine Internetzeitschrift für „Integrative Therapie“


Ausgabe 31/2018

Vergleich der Identitäten von Alkohol- und Heroinsüchtigen auf der Grundlage des Integrativen Identitätsmodells


Robert Masten, Ljubljana



Zusammenfassung: Vergleich der Identitäten von Alkohol- und Heroinsüchtigen auf der Grundlage des Integrativen Identitätsmodells
Wir möchten überprüfen, ob die Identitätskonstrukte bei den Untersuchungsteilnehmenden voneinander unabhängig sind, ob sie statistisch signifikant zwischen den Süchtigengruppen diskriminieren und ob sich die Gruppen in den gewählten Identitätskonstrukten voneinander unterscheiden. Die Untersuchungsteilnehmer waren Alkohol- (N = 46) und Drogen(Heroin)süchtige (N=39). Alle Teilnehmenden befanden sich in stationärer Behandlung. Die Anwendung des psychologischen Instrumentariums verlief in Gruppen. Zuerst wurden durch Faktoranalyse vier Faktoren errechnet. Daraufhin wurde die Diskriminanzanalyse gerechnet. Es wurden vier Gruppen gebildet. Die Analyse zeigt, dass das Modell der Diskriminanzanalyse statistisch nicht signifikant ist. Aufgrund dieser Indikatoren wurde die Varianzanalyse gerechnet. Es wurde festgestellt, dass sich die Gruppen im Hinblick auf den normativen Identitätsstil statistisch signifikant voneinander unterscheiden. Die deutlichsten Unterschiede zwischen den Gruppen liegen in den Identitätsattributen begründet, da sich die Gruppen in allen Bereichen voneinander unterscheiden. Das zukunftsgerichtete Identitätsbewusstsein erwies sich bei alkoholsüchtigen Männern im Vergleich zu heroinsüchtigen Männern als stärker realitätsgerecht und funktional. Aufgrund dieser Erkenntnisse kann man im praxeologischen Sinne verschiedene Entscheidungen über Durchführungsstrategien und Betonungen in Bezug auf die Anwendung von therapeutischen Faktoren bei der Rehabilitation von Süchtigen treffen.

Schlüsselwörter: Identitätsfunktionen, Identitätsstile, Alkoholsüchtige, Heroinsüchtige, Integrative Therapie.


Summary: Comparing the identities of alcohol and heroin addicts based on the Integrative Identity Model
We want to verify whether the identity constructs are independent of each other concerning the target groups we investigated, and whether they discriminate statistically significantly between the two addict groups, finally whether the groups differ from each other in the chosen identity constructs. The subjects were alcoholics (N = 46) and drug (heroin) addicts (N = 39). All were included in the process of inpatient treatment. The application of the psychological instruments took place in groups. First, four factors were calculated using factor analysis. Subsequently, the discriminant analysis was calculated. Four groups were formed. The analysis shows that the model of discriminant analysis is not statistically significant. Based on these indicators, the variance analysis was calculated. It was found that the groups differ statistically significantly from each other with respect to the normative identity style. The clearest differences between the groups are based in the identity attributes, because the groups in all ranges differ from each other. The Future Identity Consciousness was found to be more functional and reality oriented in alcoholic men than in heroin addicted men. On the basis of these findings, one can make various decisions in the praxeological sense about implementation strategies and emphasis on the application of therapeutic factors in the rehabilitation of addicts.

Keywords: Identity functions, identity styles, alcohol addicts, heroin addicts, Integrative Therapy.


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Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

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