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02/2005, Edlhaimb-Hrubec Christiana Maria: Etymologische Fragmente zu Wort und Begriff Drucken
der Supervision im Fokus der Integrativen Supervision.

Zusammenfassung:
Die etymologischen Frag-mente zu Wort und Begriff Supervision dienen zur kritischen Hinterfragung des Kunstwortes „Supervision“. Sprachphilosophie und Evolution des Wortes „Supervision“ werden in seinem griechisch-lateinischen Ursprung, seiner geschichtlichen Entwicklung bis hin zur Neuzeit nachvollzogen. Ein Ausblick auf Gebrauch und Missbrauch des Begriffes Supervision zeigt Strukturen und Funktionen der Macht auf. Das soziokulturelle und semantische Verständnis von Supervision wird verbunden mit der identitätsstiftenden Rolle für Supervisorin und Supervisor. Die etymologische und entwicklungsgeschichtliche Spurensuche dient zur Selbst-, Meta- und Triplexreflexion von Supervisoren und Supervisorinnen, um Arbeits- und Identitätskonzepte dekonstruktivistisch zu hinterfragen. Erwartungen und Ängste aller an dem Supervisionsprozess Beteiligten finden hermeneutische Betrachtung.
Neben die historisch belastete Konnotation des Wortes Supervision werden die neuen, alten Ansätze des phänomenologischen Sehens im Sinne des altgriechischen Wortes eídein (e?de??) gesetzt. Konvisionäres Sehen wird hier prospektiv gedacht als Chiasmus, als Verflechtung von Sehendem und Gesehenem, sensu Merleau Ponty, und in den Diskurs gestellt. Der erdumfassende Weg der „Integrativen Supervision“ als evidence based best word mit offengelegter Etymologie und Semiotik ist in demokratischen Gesellschaftsstrukturen ein erfolgreicher Weg mit kurzer Tradition und dynamischer Entwicklung.
Die hier präsentierten Materialien stehen im Zusammenhang mit der Arbeit von Hilarion G. Petzold „Über die Unsensibilität von Supervisoren für die Historizität des Namens ihrer „Profession“ - Begriffliche Mythen und einige Fakten zum Herkommen des Wortes „Supervision“ aus einer Integrativen Perspektive“. In www.fpi-publikationen.de/supervision - SUPERVISION: Theorie – Praxis – Forschung. Eine interdisziplinäre Internet-Zeitschrift - 01/2005, eine Arbeit die im gleichen Diskurs begriffsgeschichtlicher Klärung steht.

Schlüsselworte:
Etymologie, Integrative Supervision, Sprachphilosophie, Semantik, Dekonstruktion und Hermeneutik, Erkenntnistheorien

Summary:
Etymological fragments concerning Word and Concept of Supervision in the focus of Integrative Supervision
The etymological fragments of the word and of the concept, “supervision”, serve for the critical analysis of the created term, “supervision”. Philosophy of language and evolution of the word “supervision” are rooted in its Greek-Latin origin, its historical development up to the modern age. A look at the use and misuse of the concept of supervision brings to light structures and functions of power. The socio-cultural and semantic understanding of supervision is connected with the identity-creating role of the supervisor. The etymological and developmental historical search serves as a self-, meta- and triplex-reflection of supervisors, in order to analyse the concepts of work and identity in a deconstructivistic manner. Expectations and anxieties of all those involved in the process of supervision are considered hermeneutically.
The new, old approaches of the phenomenological views in the sense of the ancient Greek word eídein (e?de??) are put side by side with the historically charged word “supervision”. Convisionary looking is being thought of prospectively as a chiasm, as the interlacing of the seeing person and the subject being seen, sensu Merleau Ponty, and placed into the discourse. The global way of “Integrative Supervision” as an evidence based best word with transparent etymology and semiotics is, in democratic socio-structures, a successful way with a short tradition and dynamic development.
The material here presented is connected with the study of Hilarion G. Petzold »On the lack of sensitivity of clinical supervisors concerning the historicity of the name of their „profession“ – Conceptual myths and some facts on the origin and background of the word “supervision” from an Integrative Perspective«. In: www.fpi-publikationen.de/supervision - SUPERVISION: Theorie – Praxis – Forschung. Eine interdisziplinäre Internet-Zeitschrift - 01/2005, which is following the same discourse of conceptual an historic clarification.


Key words: Etymology, Integrative Supervision, Language Philosophy, Semantics, Deconstruction and Hermeneutics, Epistemology, Recognition Theories

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Copyrighthinweis: Supervision auf www.FPI-Publikation.de

2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Jörg Bürmann, Universität Mainz
Prof. Dr. phil. Wolfgang Ebert, Dipl.-Sup., Dipl. Päd., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Dipl.-Sup. Jürgen Lemke, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Robert Masten, Department of Psychology, Faculty of Arts, University of Ljubljana, Slovenia
Prof. Dr. phil. Michael Märtens, Dipl.-Psych., Fachhochschule Frankfurt a.M.
Univ.-Prof. Dr. phil. Heidi Möller, Dipl.-Psych. Universität Kassel
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. (emer.) Alexander Rauber, Hochschule für Sozialarbeit, Bern
Ireen Ruud, MSc., Høgskolen i Buskerud, Norwegen
Prov. Dr. phil. Brigitte Schigl, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Uni. Krems
Univ.-Prof. Dr. phil. Wilfried Schley, Universität Zürich
Dr. phil. Ingeborg Tutzer, Bozen, Stiftung Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit

© FPI-Publikationen, Verlag Petzold + Sieper Hückeswagen.

www.fpi-publikation.de/supervision

Redaktion:

Prof. Dr. phil. Johanna Sieper
Fritz Perls Institut
Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen
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Beispiel: Petzold, H.G. (2002g): Coaching als „soziale Repräsentation“ – sozialpsychologische Reflexionen Untersuchungsergebnisse zu einer modernen Beratungsform. Düsseldorf/Hückeswagen, FPI-Publikationen. www.FPI-Publikation.de/materialien.htm: in SUPERVISION: Theorie – Praxis – Forschung. Eine interdisziplinäre Internet-Zeitschrift - 02/2002.

 

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