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04/2007, Ostermann Doris, Ein Unternehmensberater in einer Suchteinrichtung!? Drucken

 

Ein Unternehmensberater in einer Suchteinrichtung!? - „Neue“ Arbeitsanforderungen in sozialen Organisationen erfordern Veränderungen in der Profession Supervision

Doris Ostermann, Osnabrück*

 

5. Zusammenfassung: Ein Unternehmensberater in einer Suchteinrichtung!? - „Neue“ Arbeitsanforderungen in sozialen Organisationen erfordern Veränderungen in der Profession Supervision

Zentrale These dieser Hausarbeit ist, dass sich Supervision und Organisationsberatung in der Praxis heute zunehmend überschneiden. In diesen Fällen müssen Supervisoren diagnostische Perspektiven aus der Organisationsberatung und Organisationsberater solche aus der Supervision verwenden. Das erweist sich als schwierig, weil die eine wie auch die andere Gruppe von Professionellen meistens in den spezifischen diagnostischen Mustern ihrer „scientific community“ befangen ist. Eine Lösung ergibt sich nur dann, wenn Berater mehr-perspektivisch  diagnostizieren, was einen meta-diagnostischen Horizont erfordert.
In der vorliegenden Hausarbeit wird der Fragestellung nachgegangen, inwieweit sich Supervision auf die aktuellsten gesellschaftspolitischen Veränderungen, die Auswirkungen u.a. auf die sozialen Organisationen haben, einstellt. Anhand eines Fallbeispiels wird verdeut-licht, welche Schwierigkeiten sich hierbei ergeben können. Die heute relevanten diagno-stischen Positionen von Supervision und Organisationsberatung werden im Anschluss rekonstruiert und in einen meta-diagnostischen Rahmen gestellt. Daran anschließend wird das Konzept der „Integrativen Supervision und Organisationsentwicklung“ vorgestellt, welches die zuvor beschriebenen notwendigen Konsequenzen für die Supervisionspraxis hinreichend berücksichtigt. 

Schlüsselwörter: Integrative Supervision, Organisationsentwicklung, Unternehmensberatung, Suchteinrichtungen, Professionalisierung 


Summary: A Management Consultant in an Institution for the Treatment of Addicts!? – “New” Tasks in Social Organisations Require Changes in the Supervisor’s Professionallity


This work focuses on the increasing overlap of supervision and organisation consultation. In practice, experts in supervision are required to use diagnostic tools known to the organisation consultation; similarly, organisation consultants have to use techniques known to the field of supervision. This may lead to problems, especially since both professional groups may be biased in favour of diagnostic techniques commonly used in their specific scientific community. As a solution, counsellors need to diagnose in a multi-perspective fashion which requires a meta-diagnostic horizon.
The following work explores whether “supervision” has adjusted to up-to-date social-political changes and their implications on social organisations and structures. A case report illustrates the potential problems.  The diagnostic positions of supervision and organisation consultation are restructured within a meta-diagnostic frame. The work concludes with the concept of “Integrated supervision and organisation consultation” which includes the relevant implications for the clinical practice of supervision.

Keywords: Integrative Supervision, Organizational Development, Management Consulting, Addiction Clinics, Professionalization

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In Verbindung mit:
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Dipl.-Sup. Jürgen Lemke, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
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Prov. Dr. phil. Brigitte Schigl, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Uni. Krems
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