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Integrative Bewegungstherapie
Internetzeitschrift für klinische Bewegungstherapie, Körperpsychotherapie und bio-psycho-sozial-ökologische Gesundheitsförderung  

Ausgabe 02/1995

Selbst und Leib – Ein phänomenologischer Zugang

Wolfgang Blankenburg und Horst Haltenhof

 

Zusammenfassung: Selbst und Leib – Ein phänomenologischer Zugang

Selbst und Leib sind mehrdeutige Begriffe. Der Alltagssprache entstammend, haben sie im wissenschaftlichen Sprachgebrauch unterschiedliche Bedeutungen angenommen. So wird das „Selbst“ oft scharf gegen das „Ich“ abgegrenzt. Wir ziehen diesen Trennungsstrich hier nicht, sondern verstehen unter „Selbst“ die gesamte Subjektivität des Menschen mit der ihr eigentümlichen Rückbezüglichkeit. Und als „Leib“ bezeichnen wir nicht den vergegenständlichten Körper, auch nicht nur den belebten Körper, sondern diesen erst, wenn er Zeichen einer Belebtheit zeigt, die sich nicht allein als unerläßliche Bedingung, sondern zumindest partiell zugleich als Ausdruck und vor allem Organ seelischen Erlebens erweist.

Schlüsselworte: Integrative Bewegungstherapie, Selbst, Leib, Ich, Phänomenologie.

 

Summary:  Self and Body – A Phenomenological Approach

Self and body are ambiguous concepts. Coming from everyday language, they have scientific Language usage assumed different meanings. Thus, the „self“ is often sharply against the „I“ demarcated. We do not draw this line here, but understand „self“ as the entire subjectivity of the human being with their peculiar return reference. And we do not call that „body“ objectified bodies, not only the living body, but only when it is a sign of animation shows that not only as an indispensable condition, but at least partially at the same time as an expression and above all organ of emotional experience.

Keywords: Integrative movement therapy, self, body, ego, phenomenology.

 

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