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POLYLOGE
Materialien aus der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Naturtherapien und Kreativitätsförderung – Eine Internetzeitschrift für „Integrative Therapie“

Ausgabe 09/2020

Die Bedeutung von sicheren emotionalen Bindungen als Schutzfaktoren in der frühen Kindheit im Kontext der Integrativen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

Susan Plüss Staubli, Zürich

 

Zusammenfassung: Die Bedeutung von sicheren emotionalen Bindungen als Schutzfaktoren in der frühen Kindheit im Kontext der „Integrativen Kinder- und Jugendlichen-psychotherapie“
Anhand von Konzepten der „Integrativen Therapie“ und der aktuellen Babyfor-schung wird aufgezeigt, dass sichere, frühkindliche Bindungen eine wesentliche, grundlegende Schutzfunktion für eine gesunde Entwicklung bilden. Der Fokus wird auf salutogenetische Aspekte wie frühkindliche Entwicklungspotentiale und Ressour- cen im familiären Beziehungsnetz und in der sozialen Lebenswelt gelegt. Es wird mit Hilfe der Selbstregulationsprozesse von Babys aufgezeigt, wie diese von den Eltern / Bezugspersonen wahrgenommen werden, um mit ihren intuitiven elterlichen Kompetenzen möglichst prompt und entsprechend auf kleinkindliche Bedürfnisse zu reagieren und dadurch wechselseitig gelingende Interaktionen in der Familie und im diagnostisch-therapeutischen Kontext zu ermöglichen.

Schlüsselwörter: „Integrative Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie„, sichere emotionale Bindung, Ressourcen, intuitive, elterliche  Kompetenzen, feinfühliges Eltern-/Bezugspersonenverhalten

 

Summary: The importance of secure emotional attachment as protective factors in early childhood in the context of „Integrative Child and Adolescent Psychotherapy“
Based on concepts of „integrative therapy“ and current baby research, it is shown that safe, early childhood attachement is an essential, fundamental protective function for healthy development. The focus is on salutogenetic aspects such as early childhood development potential and resources in the family network and in the social environment. With the help of babies‘ self-regulation processes, it will be shown how these are perceived by parents/reference persons in order to react as promptly and appropriately as possible to infant needs with their intuitive parenting and thus enable mutually successful interactions in the family and in the diagnostic-therapeutic context.

Keywords: „Integrative child and adolescent psychotherapy„, secure emotional attachement, resources, intuitive parenting, sensitive caregiving

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pluess-bedeutung-sichere-emotionale-bindungen-schutzfaktoren-kindheit-polyloge-09-2020 [255 kB]

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