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Überlegungen, Konzepte und Perspektiven aus Sicht der Integrativen Therapie. Düsseldorf, Paris.

 

Zusammenfassung:
Wenn wir im klinischen Kontext beschädigte, behinderte und kranke Menschen verstehen und gezielt und kompetent mit ihnen arbeiten wollen, müssen wir als Folie immer auch eine Vor-Stellung „im Hinterkopf“ davon haben, welches grundsätzliche Verständnis wir vom Menschen haben, sowohl vom gesunden als auch vom kranken. Wir müssen wissen, was wir unter „Person“ verstehen, was wir mit Persönlichkeit überhaupt meinen, wie wir zu Diagnosen kommen, z.B. auch die der Persönlichkeitsstörung.

Wir haben uns in diesem Vortrag an der Aussage von Michele de Montaigne orientiert: Menschen sind keine Fässer die gefüllt sondern Feuer, die entfacht werden wollen (frei zitiert). Uns ist dabei wichtig, die AusbildungskandidatInnen auch durch Bilder und Beispiele anzusprechen und sie immer wieder einzubeziehen. Sie sollten während des Vortrages ihr eigenes Wissen zum Thema einbringen, Fragen stellen, Verbindungen zu anderen IT-Konzepten herstellen und mit eigenen Erfahrungen aus dem persönlichen Berufsalltag ergänzen. Unser Ziel ist es, sie für das Thema zu interessieren, den Sinn von Theorie erlebnisnah erfahrbar zu machen und sie für einen ko-respondierenden Vortrag anzuregen (holographisches Lernen ist charakteristisch für „joint competence“ und „joint performance“, H.G. Petzold).

Key words: Personality, Personality Disorder, Diagnosis, Identity, Integrative Therapy

 

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Hoehmann-Siegele-Persoenlichkeitstheorie-Polyloge-11-2004 [424 kB]