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08/2005, Petzold H.G. (erg.2006): Integrative Traumatherapie – engagierte Praxis für Gerechtigkeit… Drucken

POLYLOGE
Materialien aus der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit
Eine Internetzeitschrift für „Integrative Therapie“

 

 

Ausgabe 08/2005

Integrative Traumatherapie – engagierte Praxis für Gerechtigkeit und Menschenrechte

Ein Interview mit Hilarion G. Petzold durch Freihart Regner



Zusammenfassung: Integrative Traumatherapie – engagierte Praxis für Gerechtigkeit und Menschenrechte

Der Beitrag ist ein durch einen theoretischen Vorspann von H. Petzold erweitertes und ergänztes Interview des Psychologen und Psychotherapeuten F. Regner – er inaugurierte das Konzept des „Normativen Empowerments“ – mit H.G. Petzold, Begründer der Integrativen Therapie und erfahrener Traumatherapeut, uber die Arbeit mit politisch Traumatisierten, Vertriebenen, Flüchtlingen, Kriegsopfern, die durch Unrechtserfahrungen, Menschenrechtsverletzungen belastet und geschädigt wurden. Theoretische und praxeologische Perspektiven einer Therapie, die für die Herstellung „gerechter Verhältnisse“ als „therapie juste“ eintritt werden dargelegt und durch Beispiele erläutert, z. T. aus Projekten im Kontext der Kriege in Jugoslawien. Gerechtigkeit als bislang ausgeblendetes Thema in der Psychotherapie und auch der Traumatherapie und Unrecht als pathogenes Moment im Traumageschehen müssen künftig mehr Beachtung finden.

Schlüsselwörter: Traumatherapie, Integrative Therapie, Ungerechtigkeit, Menschenrechte, Kriegsopfer, Normatives Empowerment.


Summary: Integrative trauma therapy – Practice engaged for iustice and human rights

This text enlarged by a theoretical introductory note, is an interview by the psychologist and psychotherapist Dr. Freihart Regner – he inaugurated the concept of „normative empowerment” – with Prof. H. G. Petzold, founder of Integrative Therapy and experienced trauma therapist about the work with politically traumatized people, refugees, displaced persons, victims of war, which are heavily burdened and
strained by violations of human rights and experiences of injustice. Theoretical and praxeological perspectives of therapy which is engaged for the reestablishment of justice ruled situations as „therapie juste”, just therapy, are enfolded and illustrated by examples from the context of the wars in Yougoslavia. Justice and injustice as so far rather neglected themes in psychotherapy and also in trauma therapy with their pathogenic impact in trauma processes have to obtain more attention in the future.

Keywords: Trauma therapy, Integrative Therapy, Injustice, Human Rights, Victims of War, Normative Empowerment.

 

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Copyrighthinweis: Polyloge auf www.FPI-Publikation.de

2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:

Dr. med. Dietrich Eck, Dipl.-Psych., Hamburg, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

© FPI-Publikationen, Verlag Petzold + Sieper Hückeswagen.

www.fpi-publikation.de/polyloge

Redaktion:
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper
Fritz Perls Institut
Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen
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Manuskripte müssen nach den Publikationsrichtlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychologie erstellt werden und als Word-Dokument bei der Redaktion für ein Review-Verfahren eingereicht werden.

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Beispiel: Petzold, H.G. (2002b): Zentrale Modelle und KERNKONZEPTE der „INTEGRATIVEN THERAPIE“. Düsseldorf/Hückeswagen. Bei www. FPI-Publikation.de/materialien.htm - POLYLOGE: Materialien aus der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit  -  03/2002.

 

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