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Die Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit - Fritz Perls Institut bietet berufsbezogene wissenschaftliche Weiterbildungen bzw. Ausbildungen im psychosozialen Bereich an. Mehr Informationen hier...
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Behandlungs- und Supervisionsjournale


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Ausgabe Zugriffe
Ait-Mokhtar Christine: Frankfurt a.M.,Die Behandlung eines drogenabhängigen Klienten, 02.2003 5726
Almeida Duarte Anke de: Mehrfachabhängigen Patientin - Integrative Tiergestützte …, 07.2016 665
Anzi-Meyer Ursula: Die Behandlung eines Kindes mit Asperger-Syndrom, 03.2004 5124
Arnold Martin: Vollstationäre Rehabilitationsbehandlung eines alkoholabhängigen Menschen…, 16.2012 3003
Bachmeir-Bauer H.: Endstation Haft – Chancen der persönlichen Entwicklung -Integrative…, 18.2011 3567
Baumann Angelika: Integrative Beratung eines polyabhängigen Klienten im Rahmen eines …, 11.2012 2593
Baumann Ilona: Integrative Behandlung einer substituierten jungen Frau mit Heroinbeige…, 04.2012 2915
Baumgart, Mannheim Inge: Die Behandlung einer alkoholabhängigen Patientin, 01.2006 6135
Bebek Thomas Mladen: Integrative Suchtherapie … Doppeldiagnose …Kombitherapie, 05.2011 9566
Benscheidt Carola, Hagen: Patienten mit einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung, 02.2006 6039
Biskoping Rüdiger: Behandlung eines alkoholabhängigen Patienten in der Integrativen …, 15.2012 2610
Bockisch Sabine: Die Behandlung eines drogenabhängigen Mannes mit den Methoden der…, 25.2011 3455
Bonczinski Bernadette: Integrative Therapie einer alkoholabhängigen … tiergestützen…, 21.2011 2944
Braun Doris: Vom „Ich muss“ hin zum „Ich will“ - Behandlung eines alkoholabhängigen …, 17.2011 2786
Bremmer Elke: Behandlungsplan eines chronisch alkoholabhäng. Klienten … Betreutes Wohnen, 03.2011 3432
Bretschneider Stephanie: Integrative Behandlung: Krisenintervention bei einer Posttrauma…,14.2012 2542
Bruchertseifer S.: Behandlung und Betreuung einer mehrfachabhängigen Klientin im …, 12.2016 297
Buchmann L.A.: Kreative Prozessbegleitung - forensisch psychoseerkrankter Patient …, 04.2017 71
Budau M.: Behandlung eines Patienten mit Spielsucht und Cannabiskonsum im Setting einer…, 06.2015 567
Busse Margret.: Ambulante Rehabilitationsbehandlung einer alkoholabhängigen Patientin …, 08.2012 2643
Bürger P.: Behandlung einer Polytoxikomanie u. Adipositas in der Integrativen Suchttherapie, 03.2007 3324
Böhm Gisela: Integrative Behandlung einer Alkoholabhängigkeit und einer Anpassungsstörung, 03.2010 4720
Caluori Renata: Integrative Supervision in der niederschwelligen Überlebenshilfe …, 09.2012 Su 2372
Demuth Ch.: Stationäre Rehabilitationsbehandlung eines alkoholabhängigen Menschen in…, 13.2016 75
Du Bois Andrea: Integrative Tanztherapie als Teil einer Identitätsarbeit, 03.2013 1895
Ehses Andrea.: Integrative Behandlung einer Alkoholabhängigkeit im Rahmen einer…, 13.2012 2480
Escher Andersen B.: ‚Integrative Schreibberatung’ …Selbstwertproblematik …Schreibblockade …, 01.2009 2924
Esser Marion: Die „Psychosoziale Betreuung“ (PSB) eines drogenabhängigen… Migration…, 21.2010 2503
Feger Frank: Integrative Behandlung eines drogenabhängigen Patienten im Rahmen einer …, 03.2012 2797
Fischer D., Groß-Prangenberg G.: Darstellung eines Gruppenprozesses im Rahmen einer …, 18.2010 2054
Fischer Heidi: „Frau Tannert´s Entdeckungsreise zu sich selbst“ - Ambulante…, 14.2016 66
Folscheid C.: 12-jähriger Patient - phobische Störung - Diskriminationserfahrung …, 15.2016 66
Fornerod Stoller Ruth: Florian und das kluge Erdmännchen - Psychomotorik- und …, 05.2013 1607
Frei Michael: Integrative Behandlung eines alkoholabhängigen Mannes… ambulanten Reha…, 22.2010 2960
Galas Marcus: Integrative Supervision eines Teams von Ergotherapeutinnen…, 16.2016 Su 54
Geiger S.: Therapiedokumentation mit dem Schwerpunkt der emotionalen Differenzierungs…, 02.2015 1307
Geldburd Lisa-M.: Die Behandlung eines jungen Erwachsenen mit Polytoxikomanie und…, 09.2016 72
Glaser Annette: ...komplex traumat. Patientin...Integrativen Therapie...stationären Setting, 09.2010 3816
Goedtler Martina: Behandlung und Stabilisierung einer substituierten Klientin in der…, 10.2011 2777
Gorres Andrea: Integrative Supervision mit einem abrupten Ende, 23.2011 Su 2866
Gorres Andrea: Integrative Therapie in einer fokalen Kurzberatung - „Therapie - ja od…, 24.2011 2594
Grosser Martin C.: Ambulante Rehabilitationsbehandlung eines drogen- und alkoholabhäng…, 02.2013 2311
Grote W.: Langzeitbetreuung alleinerziehende Mutter - episodischer Substanzgebrauch …, 17.2016 52
Grube-Korth C.: Leben mit Behinderung und die Suche nach beruflicher Identität, 08.2016 153
Grube-Thielker Astrid: Behandlung einer Alkoholabhängigkeit und einer Anpassungsstörung…, 01.2012 3156
Grund Oliver: ..stationären Therapie bzw. Theragnostik.. türkisch stämm. drogenabh. Mannes, 07.2010 3447
Gspahn Gertraud: Therapieprozess einer Klientin m.einer Suchtm.abhäng. u.Persönlichkeitsst., 06.2010 3272
Haak Ines: Integrative Therapie einer polymorbiden Patientin im Rahmen einer ganztägig…, 26.2011 2499
Hassolt Werner: Motivationsbehandlung …einer alkoholabh.Klientin… Integrativ. Suchttherapie, 15/2010 2930
Hauck Monika, Neuwied: Die ambulant-poststationäre Rehabilitation... 01.2010 3496
 
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Der Downloadbereich der Behandlungsjournale ist passwortgeschützt. Falls Sie Zugang zu den BehandlungsJournalen wünschen, melden Sie sich bitte direkt beim Fritz Perls Institut:e-mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können , Telefon: 0049 (0) 2192 858 0. Zugang zu den Behandlungsjournalen haben Ausbildungkandidaten und Therapeuten des FPI sowie Therapieforscher.


Die Behandlungsjournale sind eine Ausbildungsleistung, die für den Abschluss von EAG/FPI-Ausbildungen neben der Graduierungs-, Diplom- oder Magister-Arbeit erarbeitet werden müssen. Sie dienen dazu, Behandlungs- und Beratungsprozesse aus der praktischen Arbeit der AbsolventInnen theoriegeleitet darzustellen. Die "Prozesse" (es wird der verdinglichende Term "Fallberichte" auf diese Weise ersetzt) sollen die Arbeit mit PatientInnen bzw. KlientInnen vom Erstkontakt über die Standarddiagnostik (ICD-10, DSM-IV), die verfahrensspezifische Diagnostik, die Behandlungsplanung und -durchführung dokumentieren. Auf diese Weise soll eine "Praxisbibliothek" aufgebaut werden, die es ermöglicht, die Anwendung des Verfahrens der Integrativen Therapie und ihrer Methoden nachzuvollziehen. Den Praktikern werden damit Informationen zugänglich, wie man mit spezifischen Störungsbildern, sozialen Konstellationen und prekären Lebenslagen umgehen kann. Wege der "prozessualen Diagnostik" werden genauso erschlossen wie der Einsatz von Methoden, Techniken und Medien. Die "Wege der Heilung und Förderung" und die in ihnen zur Anwendung kommenden "Modalitäten" sowie die "vierzehn Heilfaktoren" (protektive Faktoren und Resilienzen) werden überschaubar gemacht. Die therapeutische Hypothesenbildung, der Umgang mit Risiko- und Belastungsfaktoren, die Bearbeitung pathogener Stimulierung (Defizite, Traumata, Störungen, Konflikte) kann so vom Leser/von der Leserin nachvollzogen werden, sodass sie für die eigene therapeutische Praxis nützlich werden können.
Die Materialien sind anonymisiert worden und wurden von den PatientInnen/KlientInnen für die Internet-Publikation freigegeben.

Wir hoffen, dass die BehandlungsJournale zur Erweiterung und Fundierung des "klinischen Body of Knowledge" beitragen. In der Regel wird die nachstehende Anleitung für die Erstellung von BehandlungsJournalen zugrunde gelegt:


Anleitung zur Erstellung von Behandlungsjournalen für AusbildungskandidatInnen von EAG/FPI


Der Behandlungsbericht soll dokumentieren, daß der Kandidat eine integrative Behandlung im "dyadischen Setting" (Einzeltherapie) aufgrund von Anamnese, Diagnose/Theragnose, konsensueller Zielvereinbarung, Therapieplanung in einem therapeutischen Rahmencurriculum lege artis durchgeführt hat. Der Behandlungsbericht soll wie folgt aufgebaut sein:

1. Feststellen des Hilfeersuchen und der Erwartungen des Patienten/der Patientin an die Behandlung (expliziter und impliziter Auftrag)

2. Diagnose nach ICD-10 bzw. DSM-4

3. Biographische Anamnese

4. Karriereanamnese

5. Prozeßdiagnostische Erhebung (vgl. Petzold 1993p; Petzold, Osten 1998; Osten 2000) mit Lebensweltanalyse, Netzwerkanalyse, Leibfunktionsanalyse. Probleme, Ressourcen, Potentiale (PRP), Identitätsbereiche usw. müssen exploriert werden.

6. Aetiologische Ueberlegungen (zur Genesetheorie, Belastungsfaktoren, Defiziten, aber auch zu protektiven Faktoren, Resilienzen, zu Kontinuitäten und Diskontinuitäten im Lebenslauf) begründen den Behandlungsplan bzw. ein therapeutisches Rahmencurriculum, in dem Probleme, Ressourcen und Potentiale erhoben und differenzierte Ziele und Inhalte erarbeitet werden (Petzold, Leuenberger, Steffan 1998) mit den "Patienten als Partner" (Petzold, Orth 1999, 363)

7. Behandlungsverlauf dokumentiert durch folgende Aspekte:
I. Prozeß des Patienten (Viation I): Uebertragung, Widerstände, Kontakt, Begegnung, Beziehung, Bindung, Abwehrvorgänge, Kooporationsformen, Ressourcenaktivierungen, Motivation, persönliche Zielsetzungen und Zielrealisierungen, Rollenangebote, Netzwerke, Einbezug von "social worlds".
II. Strategien des Therapeuten (Trajekt): Wege der Heilung und Förderung (1-4), 14 Heilfaktoren (welche Faktorenkombination eingesetzt wurden und dies begründen, vgl. Petzold 1993p), Auswahl und Einsatz von Methoden, Techniken, Medien und Modalitäten (Petzold 1993h), Bearbeitung von Pathogenesefaktoren und Nutzung von Salutogenesefaktoren (Petzold, Steffan 2000), Analyse und Neubewertung von Ressourcen, Selbstwirksamkeit, Kontrollüberzeugungen; Nutzung zentraler Behandlungsstrategien; Vereinbarung von kurzfristigen, mittelfristigen, langfristigen Therapiezielen; Planung und Beobachtung des Behandlungsverlaufs; prozessuale Bestimmung der Behandlungsziele an Hand der festgestellten Probleme, Defizite, aber auch der Potentiale und Ressourcen.
III. Die Prozesse des Therapeuten (Viation II): Uebertragung/Gegenübertragung, partielles Engagement und selektive Offenheit, Involvierung, Metareflexion, genderspezifische Reaktionen, Belastungen, angetönte eigene Themen, Antwort auf Rollenangebote, Definition der eigenen Rolle, eventuelle Bezüge zu anderen laufenden Therapien, Netzwerke im Bezug, Einbezug von "social worlds", Ressourcenlage.

8. Therapieverlauf, Darstellung der Beziehungsdynamik, der Kooporation, der Foki, die behandelt werden (Petzold 1993p), Fokusrotation, Schwierigkeiten, Probleme und Krisen, positive Entwicklungen und Erfolge, Transferarbeit, d.h. Vorbereitung und Begleitung der Umsetzung von Erkenntnissen und Entscheidungen, Transferbegleitung, Wirkung ins soziale Netzwerk, Einbezug des sozialen Netzwerkes.

9. Traumabearbeitung, Trauerarbeit (Simplex-, Duplex-, Triplexniveau, Petzold 1988n, 233f), Kontrollüberzeugungen und Attributionen, kognitive und emotionale Umwertungen, Modifikation devianter Wertewelten und toxischer Ueberich-Strukturen).

10. Flankierende Maßnahmen "bimodaler Therapie" (Entspannungs- und Lauftherapie, Ergotherapie, Bildungsangebote).

11. Abschluß, Ergebnisse, katamnestisches Nachgespräch.

12. Vorbereitung der Beendigung.

13. Abschluss

14. Hilfen bei einer event. Epikrisis

Die Darstellung soll immer wieder mit Bezug auf die relevante Literatur des Integrativen Ansatzes, der klinischen Psychologie und angrenzender relevanter Disziplinen theoretisch reflektiert und kommentiert werden.

www.fpi-publikation.de/journale
Herausgegeben durch den Prüfungsausschuss der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion Petzold
Dr. Waldemar Schuch, MA
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper

© FPI-Publikationen, Verlag Petzold + Sieper Hückeswagen. Redaktion: Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Fritz Perls Institut, Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen
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  Dienstag, 22. August 2017
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